Biografie

Louis Gaidan war ein französischer Landschaftsmaler des Neo-Impressionismus.

Gaidan wurde 1847 in Nîmes geboren, als Sohn einer wohlhabenden Familie der das Bankhaus 'Le banque Gaidan' gehörte.

 

Er studierte in Paris bei dem akademischen Maler Jean Jalabert und später in Nîmes bei dem Landschaftsmaler Paulin Bertrand. Jalabert unterrichtete ihn die akademische Tradition und von Paulin Bertrand wurde er in der Pleine-air-Malerei angeleitet.

 

Gaidan war überall in der Provence tätig, in Nîmes, Toulon, Hyères und Carqueiranne, wo ihm ein schönes Anwesen, die "Villa des Agaves" gehörte.

 

In Nîmes war er ein Gründungsmitglied der Gesellschaft der Freunde der Kunst, und es wird gesagt, dass er mehrere Werke dem örtlichen Museum stiftete.

 

Er war ein Mitglied der Société des artistes français in Paris seit 1889 und stellte dort von 1887 bis 1903 aus. Er zeigte seine Werke außerdem auf den kleinen regionalen Kunstsalons wie jene in Nîmes, Toulouse, Monaco und Hyères.

 

Gaidan eignete sich einige Maltechniken an, die auch für Maler wie Paul Cézanne typisch sind, insbesondere mit kleinen repetitiven Pinselstrichen Farbflächen zu erstellen. In seine eigenen Gemälde komponierte er auch ganz eng gesetzte kleine Farbpunkte, um feste Formen darzustellen.

 

Louis Gaidan war ein hoch angesehener Impressionist, der für lichtdurchflutete Landschaften seiner südfranzösischen Heimat bekannt war. Er ist insbesondere im Kolorit der provenzalischen Schule zuzuordnen.

 

Gaidan malte am liebsten in leuchtenden und frischen Farben die unmittelbare Umgebung seiner Villa in Carqueiranne. Sein moderater Pointillismus ist sehr harmonisch und wird oft mit den Werken von Henri Martin verglichen.

 

Gaidan starb 1925 an einem unbekannten Ort.

 

 

Louis Gaidan | Leben und Werk | Download PDF

 

 

Gemälde in öffentlichen Sammlungen

Indianapolis Museum of Art, Indiana/USA
- Villa in the Midi

 

Musée Paul Valery, Sète
- Vue de Carqueiranne

 

Musée des Beaux-Arts, Marseille
- Côte provencale (Bord de mer) 1901, 82 H ; 101 L . Signiert und 1901 datiert.

 

Bibliografie

Les Petits Maîtres de la Peinture 1820-1920 - Gerard Schurr and Pierre Cabane
Dictionnaire des Peintres, Les Editions de l'Amateur, Paris, 2008